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Sonntag, 19. Juni 2011

Tartelettes - gefüllt

Nun, da haben wir also unsere fertigen Keksböden und jetzt heißt es, sich was aussuchen in der großen Vielfalt der Früchte. Ich möchte noch klar stellen, dass ich von unseren Blanko-Böden ausgehe! Denn weiß ich im vorhinein, wie ich meine Tartelettes belegen möchte, dann backe ich den Boden nur vor und gehe weiter in meinem Tarte-Rezept. Schließlich kann ich jedes Tarterezept *auf klein* backen, is klar, gell ;o)!

Wir allerdings haben nun alle Freiheit der Saison!
Fangen wir mal mit den Puren an, dazu zähle ich Erdbeere, Himbeere, Blaubeere - davon gibts zumindest ja noch frische Himbeeren.

Für alle diese Beeren, die ich schlicht am leckersten finde, verwende ich eine ebenso simple Creme: eine Mischung 1:1 von Crème fraîche und Mascarpone, die ich nach meinem Gusto mit braunem Zucker süße. Das wars schon.
Bei Erdbeeren ersetze ich den Orangenabrieb durch frischgeriebenen Zimt! Das war DIE Entdeckung diesen Jahres und wir waren regelrecht süchtig nach diesen Erdbeertartelettes. Ich weiß gar nicht, wieviel ich davon gebacken habe. Aber unabdingbar - frisch griebenen Zimt verwenden - ihr werdet staunen!! Sollten die Erdbeeren nicht süß genug sein, vor dem Belegen mit etwas Zucker bestreuen und evt. mit etwas Zitronensaft. Die Frucht-Tartelettes ganz oben habe ich ebenso gebacken - nur noch den Zucker mit Puderzucker ersetzt.

Und für die Blaubeeren hat sich die Idee bewährt, die ich bei Mippi entdeckt habe: die Beeren mit kleingeschnittener Minze und braunem Zucker mischen bevor sie auf das Tartelette gesetzt werden.

Dann gibts noch die Gratinierten wie Z. B: Brombeeren und Mirabellen. Dafür die Frucht mit etwas Zucker bestreuen und auf Sicht ca. 8 Minuten unter den Grill stellen.
Für andere Früchte bietet sich an, sie entweder kurz in der Pfanne zu schwenken (das Rezept für meine Lieblings-Aprikosen-Tarte gibts nächstes Jahr - so mache ich auch gerne die entsprechenden Tartelettes) oder sie kurz zu dünsten. Darunter fallen beispielsweise Äpfel und Birnen, wie auf dem unteren Bild zu sehen ist. Für den Schokotarteboden habe ich übrigens 10g Kakaopulver dazugeben und eine Messerspitze Kardamom.
Und damit ihr nicht glaubt, ich mache es mir hier zu einfach, doch noch ein Rezept - denn NATÜRLICH gehts auch komplizierter - mit einer Crème patissière!

Eine Crème patissière ist nix anderes als eine Puddingcreme, die vornehm klingt ;o). Inspiration für diese Creme war
dieser Seite, wo ihr sehen könnt, dass dort für die gleiche Menge 150g Zucker genommen wird - totale Zuckerbäckerei und mir fuazfwui - wie der Bayer sagt (lasse mich gerne an der Aussprache verbessern ;). Die Menge der Creme wird euch für einiges mehr als 8 Tartelettes reichen. 

Zutaten

2 Eigelb 
300ml Milch 
100g Zucker (evt. plus - je nach Geschmack) 
1 EL Maisstärke (Mondamin) 
1 Päckchen Vanillezucker 

Zubereitung

Die Milch mit dem Vanillezucker bei leichter Hitze erwärmen. Währenddessen die Eigelb mit dem Zucker und der Maisstärke weiß schlagen. Etwas von der heißen Milch zu der fertig geschlagenen Eimischung geben, vermengen und zu dem Rest der heißen Milch in den Topf schütten. Den Topf auf der Flamme stehen lassen und solange kräftig weiterrühren, bis die Masse eindickt - dann vom Herd nehmen und unter gelegentlichem Rühren, sodass sich keine Haut bildet, auskühlen lassen.

Den Boden der Tartelettes damit bestreichen und mit Früchten belegen. Sollten die Tartelettes nicht direkt gegessen werden, kann man einen Tortenguß zur längeren Haltbarkeit verwenden.
 
...et bien sûr, diese Tartelettes werden rustikal-romantisch mit den Fingern gegessen!

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